Deep Dive gefällig?
Gerne.
Hier liest du die 5 wichtigsten Perspektiven , aus denen wir Deine Baugruppe analysieren.
Bauteil-Integration
Welche Bauteile brauchen wir? Lassen sich Bauteil „verschmelzen“? Lohnt sich 2-Komponenten Technologie?
Beispiel: Eine Dichtung wird direkt an ein Bauteil angespritzt. Somit sparst du dir einen O-Ring, der später in der Produktion gekauft, gelagert und montiert werden müsste.
Montage
In welcher Reihenfolge und aus welcher Richtung wird die Baugruppe zusammengebaut? Automatisiert oder mit Handarbeit?
Beispiel: Alle Schrauben liegen in einer Richtung, damit sie gut zugänglich für den Schraubroboter sind.
Werkzeugtechnik
Wie wird das Bauteil entformt? Wo entstehen kritische Stellen? Wo liegt der Anspritzpunkt?
Beispiel: Wir legen die Teile bereits in der Konzeptphase entformbar aus. Bei der Anfrage vermeiden wir zusätzlich Schleifen und sparen Zeit.
Material
Aus welchem Material besteht das Bauteil? Gibt es Besonderheiten für Werkzeugtechnik und Mechanik?
Beispiel: Ein Bauteil aus hochverstärktem PA66 braucht 3 Grad Entformschrägen und ist sehr steif. Wir wählen gegebenenfalls Gewindeeinlegern und Schrauben statt Schnapphaken.
Stückzahlen
In welcher Stückzahl soll das Produkt hergestellt werden?
Beispiel: Aufwändige Werkzeuge lohnen sich meist erst bei hohen Stückzahlen. Bei Mengen bis 100.000 Stück bieten sich 3D gedruckte Werkzeugeinsätze an. In diesem Fall konzipieren wir die Einzelteile für einfache Werkzeuge, statt für hohe Automatisierung und Integration.
… zusätzlich behalten wir die Toleranzen im Griff, die Designflächen sehen super aus und geben alles, um in der Timeline zu bleiben.
Wie das geht? Lies weiter…